(Stress)frei Atmen!

Im September informierte Frau Rosenbaum, Fachärztin für Allgemeinmedizin, über das Thema „Stress im Leben, Stress in der Zelle“.
Wer kennt es nicht? Durch unseren schnelllebigen Lebensstil stehen wir nicht selten unter Stress. Per Se ist dieser nicht immer negativ, es kommt jedoch auf das Maß an und wie wir damit umgehen. In jedem Fall ist es wichtig einen Ausgleich zu finden damit der Stress nicht chronisch wird.

Chronischer Stress macht krank
Stress übt Druck auf das Nerven- und Hormonsystem aus, sowie auf unsere Organe und unseren Stoffwechsel.  Dadurch werden unserer Energiereserven abgenutzt.
Stress kann sich durch Kopf- und Rückenschmerzen, schlechte Laune, Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Muskelverspannung und einer verringerten Schmerztoleranz aber auch durch chronische Krankheiten bemerkbar machen.

Atmen Sie sich (stress)frei
Während des Vortrags wurde die Aufmerksamkeit immer wieder auf das vegetative Nervensystem und insbesondere den Entspannungsnerv (Parasympathikus/Vagus) gelegt. Bei Stress ist dieser Nerv geschwächt, wir verbrauchen viel Energie, werden krank…

Die gute Nachricht… durch unsere Atmung können wir unseren Entspannungsnerv stärken.

Wie das geht?
Atmen Sie (ca. 4 Sekunden) tief in den Bauch ein und langsam (ca. 6 Sekunden) wieder aus. Diese Atmung während 5-10 Minuten wiederholen und das am besten 3-mal am Tag oder in einer stressigen Situation.
Diese Übungen kann man täglich ganz unbemerkt zuhause, im Büro, im Alltag ausführen!

Nicht umsonst ist bei den Entspannungstechniken wie Yoga, Pliates oder auch Muskelentspannung nach Jakobson die Atmung ein so wichtiger Bestandteil.
Studien* belegen sogar: langsame und kontrollierte Atmung wirkt blutdrucksenkend.

Bewusst Atmen für die Gesundheit gegen den Stress
Ob chronischer Stress, chronische Erkrankung, Schmerzpatient, oder jeder der etwas für sich und seine Gesundheit tun möchte: die Atmung ist enorm wichtig und wird viel zu oft vernachlässigt.

Probieren Sie es aus, es ist kinderleicht und dabei auch noch ganz kostenlos.

Versuchen Sie ausserdem die überschüssige Energie in Bewegung oder Entspannungstechniken abzubauen, Ihre Schlafzeiten einzuhalten, Ihre Gefühle wahrzunehemen und sie auszudrücken.

N.B. Gurgeln und Singen sind auch gute und einfache Mittel gegen Stress 😉

Gutes Durchatmen und eine stressarme Zeit!
Ihr PRT-Team

 

*Joseph, C. N., Porta, C., Casucci, G., Casiraghi, N., Maffeis, M., Rossi, M., & Bernardi, L. (2005). Slow breathing improves arterial baroreflex sensitivity and decreases blood pressure in essential hypertension. hypertension, 46(4), 714-718.