November 2017: Verlängere deine Zeit – Ein Schlaganfall interessiert dein Alter nicht!

22. Juni, 2017

Wenn Bruchteile einer Sekunde ein Leben verändern…

Ein Schlaganfall wird durch eine Unterbrechung der Hirndurchblutung oder durch eine Hirnblutung ausgelöst. Dadurch werden die Gehirnzellen nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt und sterben nach kurzer Zeit ab, was bleibende körperliche Schäden hervorrufen kann. Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig zu informieren und die Risikofaktoren eines Schlaganfalls zu kennen.

Ein Schlaganfall kann jeden treffen!

Der Schlaganfall, auch oft Hirninfarkt genannt, ist nicht ausschließlich eine Erkrankung älterer Menschen. Durch Stress, Bewegungsmangel und ungesunde Lebensgewohnheiten betrifft er auch immer häufiger junge Menschen. Durch Vorträge und die Risikotest wurde, die Zielgruppe 30+, auf die Thematik ‚ ein Schlaganfall kann jeden treffen‘ aufmerksam gemacht und über die verschiedenen Risikofaktoren aufgeklärt.

Vorbeugung ist oft möglich

An der Entstehung eines Schlaganfalls sind verschiedene Faktoren beteiligt. Nur wenige lassen sich nicht verändern wie z.B. Alter und familiäre Vorbelastungen. Für die meisten  Risikofaktoren gilt: Vorbeugung ist beim Schlaganfall möglich! Bereits kleine Umstellungen der Lebensgewohnheiten oder ggfs. durch Behandlung haben oft große Wirkungen.

Beeinflussbare Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind u.a.:

  • Bluthochdruck

  • Rauchen

  • Diabetes

  • Stress

  • hoher Alkoholkonsum

  • ungünstige Blutfettwerte

  • Übergewicht (bauchbetontes)

  • Bewegungsmangel

  • ungesunde Ernährung

Auch durch Herzrhythmusstörungen z.B. Vorhofflimmern steigt das Risiko für einen Schlaganfall deutlich. Bei Verdacht, sollte hier die Ärztliche Meinung eingeholt werden.

So sollte man zum Beispiel auf regelmäßige Bewegung und Stressabbau in Form von Ruhepausen achten. Auch in der Ernährung kann man einiges ändern wie zum Beispiel tierische Fette durch pflanzliche ersetzten, viel Gemüse und Obst zu sich nehmen (5 Portionen/Tag).
Wie sie außerdem Ihr Risiko senken

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Warnzeichen nicht ignorieren
Schnelle Hilfe kann Schlimmeres vermeiden:

Nicht nur die Vorbeugung ist wichtig, sondern auch das Erkennen der Anzeichen eines Schlaganfalls, um schnellstmöglich reagieren zu können. Zu den Warnzeichen gehören u.a. plötzlich auftretende

  • Lähmungserscheinungen/Taubheitsgefühl einer Körper- oder Gesichtshälfte

  • Sehstörungen wie Doppelbilder

  • Sprachstörungen

  • heftige Kopfschmerzen

  • Gleichgewichtsstörungen und Schwindel

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Sollte eines oder mehrere der Symptome auftreten ist es wichtig, schnell zu handeln und die 112 wählen. Eine sofortige medizinische Versorgung- möglichst innerhalb von drei Stunden- kann Leben retten und eventuelle Folgeschäden vermindern.
Wenn Warnzeichen weniger offensichtlich sind oder nach kurzer Zeit wieder verschwinden, denkt man nicht direkt an einen Schlaganfall; diese Hinweise können jedoch auch ein Zeichen für vorübergehende Durchblutungsstörungen sein (transitorische ischämische Attacke= TIA), denen nicht selten ein Schlaganfall folgt. Vorübergehende Hinweise sollten daher nicht ignorieren werden.

Der sogenannte FAST-Test kann dabei helfen einen Schlaganfall frühzeitig zu erkennen; Wie dieser funktioniert finden Sie hier
Wichtiger Hinweis, einen Schlaganfall erkennt man meistens daran, dass die Symptome nur an einer Körperhälfte auftreten.

Denken Sie daran, ein Schlaganfall kann jeden treffen und es ist oftmals möglich vorbeugend etwas dagegen zu tun.
Fangen Sie jetzt damit an!

Für weitere Informationen zum Thema Schlaganfall wenden Sie sich gerne an den Patienten Rat & Treff oder an Ihren behandelnden Arzt oder schauen Sie hier.