Gerd A. und Andy E. von Emdygo erzählen wie Bewegung auch eine Form des sozialen Engagements sein kann. Lass dich vom Interview inspirieren und erfahre, wie Bewegung nicht nur einem selbst, sondern auch anderen guttut.
Möchtest du Emdygo hautnah erleben? Komm gerne zur ersten eigenen Laufveranstaltung „Z.i.Z. – Zusammen ins Ziel!“ am 13. Juni 2026. Eine Veranstaltung für die ganze Familie – mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm, musikalischer Unterhaltung und leckeren Speisen. Mehr Infos zur Veranstaltung erhältst du unter: https://www.emdygo.com/eigene-laufveranstaltung
Interview mit Gerd A. (Mitglied im Rollstuhl)
1. Wie bist du auf Emdygo aufmerksam geworden?
Interview mit Andy E. (Gründer)
1.Wie würdest du Emdygo in zwei Sätzen beschreiben?
EMDYGO steht für den Glauben, dass Sport für alle zugänglich sein sollte, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Behinderung oder anderen individuellen Merkmalen.
Wir sollte die beeinträchtigen Menschen nicht vergessen, die nicht aus eigener Kraft Sport treiben können.

2. Warum engagierst du dich bei Emdygo und läufst mit Menschen mit Beeinträchtigung?
Empathie und die Liebe zu den Menschen, sind für mich wichtige Komponenten, um dieses Projekt ausüben zu können. Dabei steht neben einer reibungslosen Organisation und Ablauf, das Einfühlungsvermögen gegenüber den Menschen für mich im Vordergrund.
3. Wie hat der Laufverein deine Sicht auf Bewegung verändert?
Ich bin in einem Alter, es ist zumindest meine Einstellung, dass ich mir selbst nichts mehr beweisen muss, z.B. einen Marathon, Halbmarathon, Volksläufe mit noch besseren Zeiten jedes Mal zu unterbieten. Ich habe zwar weiterhin den Ehrgeiz und diese Kraft liegt mir am Herzen, in dieses Projekt zu investieren.
4. Gibt es einen Moment, an den du immer wieder gern zurückdenkst?
Die entgegengebrachte Freude, Dankbarkeit und das Lächeln jedes einzelnen beeinträchtigten Mitgliedes sind mit Geld nicht zu bezahlen und davon gibt es nach fast 2 Jahren schon unzählige besondere Momente mit jedem Einzelnen.
5. Was hast du durch die Begegnungen mit den Teilnehmenden im Rollstuhl über dich selbst gelernt?
Wir sollten uns vor Augen halten, dass wir uns so glücklich schätzen sollten, wie gut es uns geht (auch wenn die Welt momentan verrücktspielt) und vor allem gesund sind.
6. Was braucht man, um bei Emdygo teilzunehmen?
Für die Läufer eine gewisse Basis an Kondition, Spaß am Laufen und die Freude am sozialen Engagement.
Für die beeinträchtigte Person nur die gute Laune.

7. Was macht ihr als Team besonders gut zusammen?
Die Stärke des Teams ist jedes einzelne Mitglied.
Die Stärke eines jeden Mitglieds ist das Team. –Philip Douglas Jackson (*1945, US-Basketballtrainer)
Wir passen gemeinsam aufeinander auf und ganz besonders die gegenseitige Fürsorglichkeit.
8. Gibt es etwas, das du dir für die Zukunft der inklusiven Bewegung in Ostbelgien wünschst?
Menschen zu verbinden, Barrieren abzubauen und jedem die Möglichkeit zu geben, sich zu entfalten und zu wachsen. Gegenseitiger Respekt unter den Menschen.

