Ich bewege mich… um meinen Kindern ein Vorbild zu sein. -Nathalie H.

"Bewegung ist... Gesundheit, Freiheit und macht den Alltag abwechslungsreicher. Etwas, worauf ich nicht verzichten möchte."

1.Warum bewegst du dich im Alltag?

Um fit und gesund zu bleiben und auch als Vorbild für meine Kinder. Sie sollen sehen, wie wichtig Bewegung ist. Sonst fällt einem schnell die Decke auf den Kopf – das merkt man besonders bei Kindern an Regentagen, wenn man weniger nach draußen kann.
Ich bewege mich auch gerne, um den Kopf frei zu bekommen. Wenn ich in der Natur spazieren gehe, habe ich Zeit zum Nachdenken, sehe andere Dinge, komme auf neue Ideen und betrachte vieles aus einer neuen Perspektive.

2.Welche Bewegung gehört für dich einfach zum Alltag dazu?

Radfahren, Spazierengehen und Pilates. Mein Pilateskurs hilft mir, abzuschalten und Beschwerden zu reduzieren. Durch den Kursbeitrag entsteht auch eine gewisse Verpflichtung und Motivation, regelmäßig teilzunehmen.
Abends mache ich alleine oder mit meinen Kindern Pilates- oder Yogaübungen als Tagesabschluss, um herunterzufahren, die letzte Energie loszulassen und besser einschlafen zu können.

3. Hast du ein kleines Ritual, das dir hilft, in Bewegung zu kommen?

Das Fahrradfahren zum Kindergarten ist für mich ein festes Ritual. Auch Gruppenaktivitäten wie Pilates helfen mir sehr. Dort bekomme ich klare Anleitungen von der Pilateslehrerin und muss nicht viel nachdenken, was mir beim Abschalten hilft.

  1. Wie fühlst du dich nach einer Runde Bewegung – körperlich und mental?

Körperlich fühle ich mich entspannter, vor allem im Schulter- und Nackenbereich. Beim Fahrradfahren wird mein Kopf durch die frische Luft frei und ich habe danach mehr Tatendrang. Wenn ich vor dem Pilates Fahrrad gefahren bin, kann ich die Übungen viel besser ausführen. Wenn ich mit dem Auto gefahren bin, ist mein Körper oft noch steif und mein Kopf nicht richtig bei der Sache. Wenn ich mich nicht regelmäßig bewege, bin ich träger, obwohl ich mich weniger belastet habe.

5. Wo bewegst du dich am liebsten?
Am liebsten draußen in der Nähe unseres Wohnhauses. Das ist mit den Kindern einfacher umzusetzen. Wir wohnen nah an Wiesenwegen mit Pferden, was für die Kinder spannend ist und für mich letztlich entspannend.

 

6. Hast du in Ostbelgien einen Lieblingsweg oder Lieblingsort, wo du dich gerne bewegst?

Alles rund um Hauset, weil es sehr abwechslungsreich ist. Es gibt Wege durch den Wald und kleinere Pfade. Auch im Urlaub ist Bewegung für mich sehr wichtig, um die Umgebung wie Strand, Meer, Städte und Dörfer zu erkunden.

7. Wie kannst du dich zu Bewegung motivieren, wenn du eigentlich keine Lust hast?

Am meisten motivieren mich meine Kinder. Ich weiß, wie wichtig Bewegung für sie ist, damit sie den Kopf frei bekommen und aufmerksam sind. Wenn ich mich selbst zu wenig bewege, merke ich das auch an meiner Laune und daran, dass ich träger werde.

8. Hast du einen Tipp, wie andere im Alltag aktiver werden können?

Mehr Bewegung in den Alltag einbauen. Es ist oft  schwierig, extra Zeit für Sport einzuplanen, aber Alltagsbewegung bringt schon sehr viel. Zum Beispiel den Schul- oder Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurücklegen, zu Fuß zum Bäcker gehen oder Familie und Freunde zu Fuß besuchen.

 

 

 

„Wenn Bewegung eine Jahreszeit wäre, wäre sie…
…. Frühling, weil Bewegung einen erfrischt und neue Ideen sprudeln lässt, wenn man an der frischen Luft ist. Aber auch Herbst, weil man wie die Blätter alles loslassen und den Kopf frei bekommen kann. Beides sind Jahreszeiten, in denen man sich gut bewegen kann, weil es weder zu heiß noch zu kalt ist.“