Tag 2: „Safety first!“

Unser Sicherheitsgefühl wird heutzutage stark auf die Probe gestellt. Das aktuelle Weltgeschehen, Online-Betrug, Fake-News und Manipulation, all das kann ganz schön beunruhigen. Wenn wir uns gut informieren und wachsam sind mit gesundem Misstrauen, können wir viele Risiken stark minimieren. Lasse dich daher nicht irre machen von hetzerischen und angsteinflößenden Informationen oder Verlockung zu schnellem Geld und selektiere, mit welchen Einflüssen du dich umgeben möchtest. Was gibt dir Sicherheit und Vertrauen?

Hier kannst du dein Wissen zu diesem Thema testen:

Quiz Betrug, Fake-Bilder und Falschinformationen:
https://www.riddle.com/view/eV96zmgD

Quiz zum Thema Internetsicherheit:
https://www.ins-netz-gehen.de/jugendliche/quiz/internet/

Der 19.-23.10. ist auch die Woche der Cybersicherheit, bei der die Verbrauchschutzzentrale teilnimmt:

Online-Betrug – Wie kann ich mich schützen?

Ob betrügerische Anrufe, Nachrichten oder E-Mails von vermeintlichen Banken oder gefälschte Zahlungsaufforderungen: Betrugsversuche werden immer raffinierter und sind oft kaum noch von echten Nachrichten zu unterscheiden. Die Verbraucherschutzzentrale (VSZ) erklärt die häufigsten Betrugsmaschen, zeigt typische Warnzeichen und gibt praktische Tipps, wie du dich schützen kannst.

Die wichtigste Regel:
Nicht unter Druck setzen lassen. Erst prüfen, dann handeln!

Die 5 häufige Betrugsformen 

  • Phishing: Gefälschte E-Mails oder Webseiten sollen dich dazu bringen, persönliche Daten oder Bankdaten preiszugeben.

  • Smishing: Betrug per SMS, oft mit einem Link oder einer dringenden

  •  Aufforderung, zu reagieren.

  • Vishing: Betrüger rufen dich an und geben sich beispielsweise als Bankmitarbeiter aus, um an persönliche Daten oder Geld zu gelangen.

  • Betrug über soziale Netzwerke: Gefälschte Profile, Werbeanzeigen oder Nachrichten auf Instagram, Facebook und Co. locken dich in Fake-Shops, falsche Gewinnspiele oder unseriöse Geldanlagen.

  • Gefälschte Rechnungen: Betrüger verschicken gefälschte oder manipulierte Rechnungen mit einer falschen Kontonummer. Wenn du bezahlst, landet das Geld bei ihnen.

Achtung bei diesen Warnzeichen: Zeitdruck, verdächtige Links, Forderungen nach persönlichen Daten oder Geld und Angebote, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Prüfe im Zweifel direkt über einen offiziellen Kontaktweg, ob die Nachricht echt ist.

  • Links und QR-Codes prüfen: Öffne im Zweifel lieber selbst die offizielle Website oder App.
  • Misstrauisch bei Zeitdruck sein: Drohungen, dringende Zahlungsaufforderungen und vermeintliche Gewinne können Warnzeichen sein.

  • Identität überprüfen: Rufe Personen oder Unternehmen über eine dir bekannte Nummer zurück, bevor du Geld überweist. Bei unbekannten oder unterdrückten Nummern sollte man vorsichtig sein.

  • Daten schützen: Gib niemals Passwörter, PIN-Codes, Sicherheitscodes oder andere sensible Daten weiter.

  • itsme und Banking-App: Bestätige nur Vorgänge, die du selbst gestartet hast.

Schon auf einen Betrug hereingefallen?
Kontaktiere bei betroffenen Bankdaten, Kartendiebstahl oder verdächtigen Zahlungen sofort deine Bank und stoppe deine Karte. Dies kannst du bei Fraudstop unter https://fraudstop.be/de/ oder telefonisch unter der belgischen Nummer 078-170170 tun. Wenn Konten bei mehreren Banken betroffen sind, solltest du pro Bank extra anrufen.

Weiterhin kannst du eine Anzeige bei der Polizei machen.

Online-Betrug und verdächtige Nachrichten kannst du auch an Safeonweb, dem belgischen Zentrum für Cybersicherheit, weiterleiten. Der Link für Online-Betrug: https://fraud.safeonweb.be/DE, die Adresse bei verdächtigen Nachrichten oder E-mails: suspekt@safeonweb.be oder verdacht@safeonweb.be.

Am Besten lädst du dir App von Safeonweb auf dein Handy und bist so immer über die aktuellen Risiken per Benachrichtigung informiert. Damit kannst du auch bequem Meldung erstatten. Internetseite von Safeonweb: https://safeonweb.be/de

Du möchtest mehr erfahren?
Dann lies den vollständigen Beitrag der Verbraucherschutzzentrale über digitale Betrugsmaschen und erfahre, wie du dich davor schützen kannst.
Der gesamte Artikel steht auch zum Download s. unten zu Verfügung.

Weitere Informationen der VSZ zum Thema Betrug und Sicherheit findest du auf:
https://verbraucherschutzzentrale.be/artikel/betrug/

Das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation „Watchlist Internet“ bietet ebenfalls wertvolle Informationen:
Watchlist Internet.at – Online-Betrug, -Fallen & -Fakes im Blick

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